Octopus for a Preemie Switzerland - German

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Unser Ziel ist es, dass jedes Frühchen in der Schweiz einen gehäkelten Tintenfisch erhält, welchen es nach seinem Spitalaufenthalt auch mit nach Hause nehmen darf. 

Wie können Sie das Projekt unterstützen?

Folgende Spitäler beziehen direkt bei uns:

  • Kantonsspital Baden
  • Universitäts-Kinderspital beider Basel
  • Kantonsspital Chur
  • Universitätsklinik für Kinderheilkunde, Inselspital Bern
  • Lindenhofspital, Bern
  • Luzerner Kantonsspital, Kinderspital
  • Spital Oberengadin
  • Kantonsspital Schaffhausen
  • Kantonsspital St.Gallen
  • Kantons-Spital Winterthur
  • Spital Zollikerberg
  • Universitäts-Spital Zürich

In folgenden Spitälern gibt es ebenfalls Oktopusse:

Bisher haben wir  2.185 Oktopusse erhalten!

  Hier geht’s zur Oktopus-Gallery!

Die Oktopusse werden von uns gesammelt und kontrolliert. Anschliessend werden sie einer verantwortlichen Kontaktperson im Spital übergeben. Im Spital werden sie dann gewaschen und desinfiziert. Erst dann werden die Tintenfische von dem Pflegepersonal den Kindern in die Isolette gelegt.
So stellen wir sicher, dass die Sicherheitsvorschriften eingehalten werden und wir nicht durch die persönliche Abgabe von uns, die kostbare Zeit des Pflegepersonals in Anspruch nehmen müssen. Zudem wollen wir nicht in die Privatsphäre der Eltern und Kinder eindringen.

 

Wie kommt eine betroffene Familie zu einem Oktopus

Die direkte Verteilung an die Frühchen und deren Eltern laufen nicht über den Verein, sondern über die Kontaktperson des jeweiligen Spitals. Die ELTERN sollen sich direkt beim Pflegepersonal erkundigen, ob es Tintenfische auf der entsprechenden Neonatologie hat. Wir bemühen uns, genügend Oktopusse zu häkeln, damit wir in Kürze jedem Frühchen eine Freude bereiten können.

Sind Sie ein Bekannter einer betroffenen Familie und würden gerne selber einen Oktopus schenken, dann bedienen Sie sich bei unseren Anleitungen und stricken oder häkeln Sie selber oder vielleicht finden Sie in Ihrem Umfeld jemanden - achten Sie aber bitte auch bei privaten Schenkungen auf die Sicherheitsbestimmungen. Die Oktopusse dürfen nicht und werden nicht verkauft!

Entstehung des Projekts

Ein Projekt namens „kleine Tintenfische“ war im Februar 2013 in Dänemark geboren, als eine Mutter einen kleinen Oktopus für ihr viel zu früh geborenes Baby häkelte. Dieses süsse Tentakelwesen wurde zu dem kleinen Kind in den Brutkasten (Isolette) gelegt und es schien, dass das Kind dadurch ruhiger wurde und nicht mehr so oft an den verschiedenen Schläuchen und der Magensonde zog. Auch anderen frühgeborenen Babys wurde daraufhin ein kleiner Tintenfisch mit in die Isolette gelegt und die positiven Auswirkungen wiederholten sich: die Atmung und der Herzschlag der Kleinen wurden regelmässiger und auch der Sauerstoffgehalt in ihrem Blut stieg an. Vermutlich ähnelten die Tentakel der gehäkelten Tintenfische der Nabelschnur, die den Kindern aus dem doch viel zu früh „verlorenen“ Mutterleib so vertraut war.
Quelle: http://hypekids.net

Anfangsprojekt: www.spruttergruppen.dk (Englisch/Dänisch)

Die Aktion verbreitet sich inzwischen in Spanien, Norwegen, Schweden, Ukraine, Deutschland, Österreich, Polen und vielen weiteren Länder. Vor nicht allzu langer Zeit, übernahmen auch freiwillige Helfer aus der Schweiz die Herstellung von den kleinen Tintenfischen.

Warum ist das Tierchen ein Oktopus?

Um die Kleinen von den Schläuchen und Sonden abzulenken, bekommt jedes Kind einen Oktopus, welcher in Greifnähe liegt. Das Greifen oder sich festhalten am Tintenfisch knüpft an die erste Erfahrung des Greifens der Nabelschnur an. Das Festhalten kann dem Baby helfen sich zu orientieren.

In der Schweiz kommen von rund 85`000 Geburten, jährlich über 6`000 Kinder zu früh auf die Welt. Frühgeborene Kinder haben einen schweren Start ins Leben. Dies bedeutet für das Kind und seine Familie eine Zeit der enormen Belastung. Der Geburt dieser Kinder folgt ein Spitalaufenthalt auf der neonatologischen Intensivstation, welcher mehrere Wochen oder Monate dauert.
Viele dieser Kinder verbringen die erste Zeit ihres Lebens in einem Brutkasten. Sie werden meist künstlich ernährt und beim Atmen unterstützt.

Da der Greifreflex bei den frühgeborenen Kindern stark ausgebildet ist, ziehen sie gerne an den Schläuchen und Sonden. Das kann gefährlich und schmerzhaft sein.